Berichte zum Schullandheimaufenthalt von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 4a

Alle fieberten kräftig auf den Tag der Abreise hin und schließlich am Montag, den 19.10. war es soweit! Der Bus holte uns ab und wir fuhren voller Vorfreude nach Schaippach bei Gemünden in das Schullandheim Schaippachsmühle.

Dort blieben wir bis 21.10. 2015.
In den folgenden Berichten erzählen wir euch etwas von unserem Aufenthalt.


Die Zimmer im Schullandheim
Angekommen im  Schullandheim Schaippachsmühle erzählte uns Frau Flügel, wie es weitergeht.
Nun gingen wir alle in die Zimmer. Wir suchten uns Betten aus und bezogen sie. Manche hatten sogar Ausblick auf das kleine Flüsschen Sinn.
Milena, Madeleine, Ronja, Nathalie und Jessica teilten sich ein neuner Zimmer. Sie waren im Zimmer Nummer 15 untergebracht.
Elias, Patrick, Julius, Leon, Viktor, Ali Can und Leon waren in einem Zimmer. Sie hatten viel Spaß, denn sie erzählten sich Witze und machten Quatsch im Dunklen.
Eva, Fiona, Evindar, Yuma und Göksu bezogen das Zimmer Nummer 14. Dort standen sieben Betten. Wir hatten zum Glück ein Privatwaschbecken. Oft nervten die Jungs uns mit Klopfen.
Fabio, Marlon und Roger waren zusammen in einem 4-Bett-Zimmer. Sie hatten Spaß im Dunkeln und tranken viel Sprite.

Göksu, Evindar, Eva, Yuma, Fiona (4a)



Spaß und Spielen
Wir, die 4. Klassen, waren vom 19.10. bis 21.10 im Schullandheim Schaippachsmühle. Gleich am Montag waren die Jungs hinten im Garten und spielten Fußball. Die Jungs hatten sehr viel Spaß´. Die Jungs hatten sehr viel Spaß. Wir durften in unserer Freizeit auch Tischtennis spielen oder uns in den Zimmern aufhalten. Am Dienstag, den 20.10. besichtigten wir die Burg Rieneck. Danach gingen wir zum nahengelegenen Sport- und Spielplatz. Dort spielten die Jungs Fußball ohne Regeln, die Mädchen waren auf dem Spielplatz.
Am Dienstagabend machten wir einen bunten Abend mit eigenem Programm. Fünf Mädchen erfanden einen Cupsong, für den sie sogar eine eigene Schullandheimstrophe dichteten. Es kamen auch weitere Auftritte, z.B. einen Ministaffellauf, Rätsel, Gesang und ein Theaterstück. Wir mussten leider schon um 21:00 ins Bett.

Roger, Elias, Fabio, Patrick, Madeleine (4a)


SOS Dorfgemeinschaft Hohenroth
Wir wanderten am ersten Tag in die SOS Dorfgemeinschaft Hohenroth. Dort trafen wir Markus, der die Führung leitete. Er erzählte uns viel über dieses Dorf. Obwohl er auch ein Betreuter war, konnten wir ihn gut verstehen. Er hatte sich nämlich sehr gut vorbereitet und gab sich viel Mühe.
Er erzählte und, das vor Ort leben viele behinderte Menschen in Hausgemeinschaften mit ihren Betreuern leben.
Als erstes zeigte er uns die Kerzenwerkstatt. Hier gab es verschiedene Kerzen in ganz unterschiedlichen Größen und Formen. Die Betreuerin erzählte uns, dass alles Kerzen aus Bienenwachs bestehen. Dieses Wachs duftet und brennt langsamer ab als Künstliches. Viele Kinder kauften eine Kerze als Mitbringsel.
Danach gingen wir in die Schreinerei. Hier gab es viele selbst angefertigte Holzdinge, z.B. Schneidebretter, Flaschenhalter usw.
Wir besuchten außerdem die Weberei, wo wir auf Petra, Patrizia und noch viele andere Frauen tragen. Patrizia zeigte uns genau, wie das Weben funktioniert. Sie stellten Tischläufer, Tischdecken, Schürzen, Stofftaschen und vieles mehr her.
Am Ende zeigte uns Markus die Hoftiere. Wir sahen Ziegen, Pferde, aber auch einen Esel.
Zuletzt führte uns Markus zum Hofladen. Hier konnten wir uns noch einmal umsehen. Anschließend machten wir uns wieder auf den Rückweg.

Nathalie, Jessica, Julius, Louis, Ali Can



Die Burg Rieneck
Am zweiten Tag unseres Schullandheimaufenthaltes in Schaippach wanderten wir zur Burg Rieneck.
Am Weg entlang verlief eine Zugschiene. Das war toll, denn viele Güterzüge und Regionalbahnen fuhren an uns vorbei.
Wir gingen einen steilen Hang hinauf. Nach der Ankunft waren alle Kinder sehr erschöpft. Johanna machte für uns die Burgbesichtigung. Um uns in die Mittelalterzeit hineinzuversetzen, nahmen wir nur Kerzen mit in den Turm.
Im ersten Stockwerk war früher der Kerker für die Angreifer, dass sie dort starben. Dort war ein Denkmal eines Ritters.
 Im zweiten Stockwerk befand sich die Speisekammer. Das Essen wurde dort wegen der Ratten an der Decke befestigt. Hier befand sich auch eine Klappe, wo die Angreifer hineingeschmissen wurden. Wenn die Angreifer Glück hatten, fiel auch einmal ein kleines  Stückchen von den Essensvorräten hinunter. Aber das kam sehr selten vor.
Im dritten Stockwerk des Turmes befanden sich damals die Grafen und Johanna erzählte uns eine Geschichte über Kunigunde. Manche Kinder hatten Angst vor ihr, denn sie wurde in diesem Stockwerk eingemauert.
Im vierten Stockwerk gab es eine Kammer. Sie war schräg gebaut, denn die Menschen früher waren abergläubisch und dachten, das böse Geister nur durch gerade Türen gingen.
Wir gingen danach auf das Dach. Manche Kinder hatten Höhenangst und wollten deswegen nicht auf das Dach. Doch fast alle haben sich getraut.
Dann liefen wir wieder hinunter.
Nach einem Zwischenstopp auf dem Spielplatz wanderten wir dann heim.

Milena, Ronja, Viktor, Leon, Marlon

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