Die Schulleitung stellt sich vor


Die Kardinal Döpfner Grund- und Mittelschule

  • Nach der Auflösung der (Teil-)Hauptschulen in Bayern wird die Mittelschule in Großwallstadt seit dem 1. August 2006 als Verbandsschule mit der Nachbargemeinde Niedernberg geführt. Wir nutzen dafür Schulhäuser in beiden Gemeinden, der Stammsitz ist Großwallstadt, das Gebäude in Niedernberg dient als Außenstelle.
  • Seit dem Jahr 2010 besteht zudem der Mittelschulverbund Main–Mümling mit der Johannes–Obernburger Schule in Obernburg. Dies bedeutet, dass beide Schulen in den berufsorientierenden Fächern ab der 7. Jgst zusammenarbeiten und die KDS der Standort für den M-Zug ist. In den M–Klassen, die bei uns ab der Jahrgangsstufe 7 eingerichtet sind, werden die Schülerinnen und Schüler auf den mittleren Bildungsabschluss (MSA) am Ende der 10. Jgst. vorbereitet. Die Vorbereitung auf das Berufsleben in den arbeitspraktischen Fächern, die intensive Zusammenarbeit mit den Betrieben der Umgebung, das Klassenlehrerprinzip und die Ortsnähe sind die großen Vorteile der M–Klassen am Schulort Großwallstadt. Die Schüler der Jgst. 9 nehmen geschlossen an der Prüfung zum qualifizierenden Abschluss der Mittelschule (QA / Quali) teil.
  • Seit mehr als 10 Jahren werden die Kinder der Grundschule im Hort betreut, der ab dem Schuljahr 26/27 auch den Rechtsanspruch zur gesetzlichen Ganztagsbetreuung in der Grundschule (beginnend mit der Jgst. 1) übernimmt. Der Hort nutzt dafür Räume im Gebäude der Schule und gleich gegenüber, so dass die Wege für die Schüler nach Unterrichtsende sehr kurz sind.
  • Mit Beginn des Schuljahres 06/07 wurde an der Mittelschule in Großwallstadt eine offene Ganztagsschule eingerichtet. Die OGST übernimmt das Ganztagsangebot in der Form von "Langgruppen" und sorgt für eine Betreuung der Schüler mit einem Mix aus Hausaufgabenbetreuung, sozialen und sportlichen Angeboten. Zusammen mit dem Hort nutzt die OGTS die schulische Mensa für das tägliche Mittagessensangebot.  
  • Seit dem Schuljahresstart 25/26 sind wir auch Sport-Grundschule - somit haben die 1. Klassen eine Sportstunde mehr in der Woche.

Unsere schulische Ausrichtung

  • In den letzten Jahren hat die Kardinal-Döpfner-Schule ein ihr eigenes Schulprofil entwickelt. Im Bereich der Grundschule seien die Stichworte Eigenverantwortlichkeit, selbständiges Lernen und Denken sowie strategisches, zielgerichtetes Arbeiten genannt. Im Jahre 2004 erhielt die Schule für diesen eingeschlagenen Weg den Innovationspreis des bayerischen Staatsministeriums. Seit dem Jahr 2023 haben Elemente aus dem "Churer-Modell" Einzug in einige Grundschulklassen gehalten. Besuchern wird auffallen, dass bei uns auch die Gänge und Aula zu Lern- und Arbeitsorten werden.
  • Der Weg zu einer „sozialwirksamen Schule“ wird auch seit vielen Jahren bestritten. Über das soziale Lernen, die Jugendsozialarbeit an Schulen (JAS in der Grund- und Mittelschule) haben wir ein sehr tragfähiges Netz aufgebaut, um für Schüler, Eltern und auch Lehrkräfte das Zusammenleben in unserer Schulgemeinschaft nachhaltig zu verbessern.
  • Gerne wird unsere Schule als „Sportschule“ bezeichnet. In den letzten Jahren haben wir dies durch unsere herausragenden Erfolge im Handball (sieben bayerische Meisterschaften, dreimal herausragende Platzierungen beim internationalen Bodenseeschulcup), im Volleyball der Mädchen (acht Finalteilnahmen bei den bayerischen Titelkämpfen, davon zwei Landessiege) und im Volleyball bei den Buben (bayerischer Meister 2015) sowie durch zahllose Kreismeisterschaften in der Leichtathletik unter Beweis gestellt. Schulprojekte wie „Ringen und Raufen mit geistig Behinderten“, die Installierung der „Junior–Coaches“, die Großveranstaltungen bei den Grundschul–Fußballmeisterschaften sowie die Sponsorenläufe ergänzen dieses vielfältige Angebot.
  • Als Pilotschule für die "Digitale Schule der Zukunft" haben die Schüler seit 2022 ab der 6. Jahrgangsstufe (8. Jgst ab dem Schuljahr 26/27) ein eigenes Schultablet, das vom Freistaat Bayern bezuschusst oder als Leihgerät von der Schule zur Verfügung gestellt wird. Digitales Lehren und Lernen wird bei uns bewusst eingesetzt, die analogen Schulbücher setzten wir als Grundlage der digitalen Heft- und Organisationsgestaltung ein.
  • Schwerpunkt in der Mittelschule als Schulart bilden die zahlreichen Maßnahmen zur Berufsorientierung. Das beginnt mit der Zusammenarbeit mit dem Berufsinformationszentrum und vor allem mit der intensiven Zusammenarbeit mit vielen örtlichen Betrieben im Rahmen von Praktika oder auch Betriebsbesichtigungen.

 

Horst
Kern, Rektor


Volker
Knüpfing, Konrektor

Anja
von Steht, Sekretärin